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Diesel-Durchfahrtsbeschränkungen treten am 31. Mai in Kraft

23.05.2018
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Die vom Senat im Juni 2017 beschlossenen Durchfahrtsbeschränkungen für ältere Dieselfahrzeuge an...

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BvDP - Nachhaltigkeitstag 2018, Rheinhotel Dreesen, Bonn 19.09.2018

BvDP-Zukunftsdialog: DHL-Chef Dünnwald: Digitalisierung treibt Paketwachstum unaufhaltsam weiter

Die Digitalisierung hat - neben allen technischen Weiterentwicklungen, die sie ermöglicht und erfordert - für die Paketbranche vor allem eine ganz entscheidende Konsequenz: Sie sorgt über den Boom beim E-Commerce für kontinuierlich hohe Wachstumsraten. "Und es gibt keinen Grund anzunehmen, dass sich das Paketwachstum verlangsamen wird", sagte Dr. Achim Dünnwald CEO DHL Parcel beim Zukunftsdialog 2018 des Bundesverbands deutscher Postdienstleister am 16. Mai in Bonn. Das Gegenteil sei der Fall: "Der Online-Handel wird sich verdoppeln."

Deshalb geht Dünnwald davon aus, dass der B2C-Paketmarkt in Deutschland auf absehbare Zeit weiter ähnlich stark wachsen wird wie in den vergangenen Jahren: im hohen einstelligen oder sogar leicht zweistelligen Prozentbereich. In anderen europäischen Ländern wie Polen oder Spanien geht der Manager, der für das gesamte Paketgeschäft von DHL in Europa verantwortlich ist, sogar von steigenden und noch stärkeren Wachstumsraten aus. Als Grund für diese Vorhersage erläuterte Dünnwald: "Bei den führenden E-Commerce Ländern in Europa liegt der Anteil des Online-Handels am Gesamthandel heute schon zwischen 10 und 15 Prozent." So betrage er in Deutschland etwa 10 und in Großbritannien etwa 15 Prozent. "In Polen oder Spanien hingegen liegt dieser Wert erst zwischen zwei und drei Prozent."

In Deutschland erwartet Dünnwald, dass 2025 jeder Einwohner im Durchschnitt 30 Pakete erhält. 2012 waren das erst 12, in diesem Jahr sollen es bereits 24 sein.

"Wir werden angesichts dieses Booms, aber auch angesichts des Arbeitskräftemangels, der langfristig sein wird, nicht so weiter machen können wie bisher." Hinzu kämen Engpassfaktoren wie ein Mangel an geeigneten Logistikgrundstücken oder Verkehrsprobleme und Lieferbeschränkungen in Ballungszentren. Trotzdem steht er einer umfassenden Kooperation der verschiedenen Paketdienste mit gemeinsamer Zustellung auf der letzten Meile "skeptisch" gegenüber. Er verwies auf ein Kooperationsprojekt in Berlin, bei dem erste Ansätze getestet würden, ließ aber durchblicken, dass er sich davon keine Effizienzsteigerung verspricht. Die sieht er vielmehr in weiteren Skaleneffekten durch neue große Sortierzentren, durch eine dynamische Tourenoptimierung, durch eine Erhöhung des Anteils der Zustellungen in Packstationen oder durch weitere IT-Verbesserungen.

"Schnelle, transparente und flexible Zustellungen - das sind heute die Kernanforderungen der E-Commerce-Kunden und ihrer Empfänger." Und hier sieht er DHL Paket gut aufgestellt. Als Beispiel nannte er die bereits eingeführte Wunschzustellzeit für Empfänger. Zudem könne er sich vorstellen, dass "der Kofferraum von Autos ein Standard der Zustellung werden könnte."

Mit der größten Elektrofahrzeugflotte der Branche - seien es Streetscooter oder E-Bikes - sei DHL auch auf einem guten Weg, die Nachhaltigkeit des Wachstums hinzubekommen. Zwar habe sich der Konzern das "herausfordernde Ziel gesetzt", bis 2050 in seinen Logistikprozessen komplett CO2-frei zu arbeiten. "Aber wir haben hier schon große Schritte nach vorn gemacht und weitere werden folgen."

 

 

Publikationen

„Vergabe von Postdienstleistungen durch öffentliche Auftraggeber“
Gutachten und Arbeitshilfe für die Praxis,von Prof. Dr. Burgi, LMU

Seit 18. April 2016 besteht im Vergaberecht oberhalb der Schwellenwerte eine deutlich veränderte Rechtslage. Dabei wurde durch § 130 GWB und §§ 64 ff. VgV ein neues Regime für die Beschaffung von „sozialen und anderen besonderen Dienstleistungen“ etabliert, in Umsetzung der EU-Richtlinie 2014/24. Dieses Regime hat neben weiteren Erleichterungen vor allem zur Folge, dass die Auftraggeber frei zwischen den verschiedenen Verfahrensarten wählen können und insbesondere der Einsatz der Verfahrensart des „Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb“ frei möglich ist. Das allgemeine Vergaberegime greift im Hinblick auf Postdienstleistungen künftig überhaupt nur noch dann ein, wenn der Beschaffungswunsch des Auftraggebers lediglich auf die isolierte „Postzustellung“ und/oder die isolierte „Postbeförderung auf der Straße“ gerichtet ist. In dem praktisch wichtigsten Fall, dass es dem Auftraggeber im Wege einer Gesamtvergabe um „Briefpostdienste“ bzw. „Paketpostdienste“ geht, greift vollständig das neue Sonderregime ein.  

Beide können kostenfrei angefordert werden: info@bvdp.de

Kontakt

Bundesverband Deutscher
Postdienstleister e.V. (BvDP)
Adenauerallee 87
53111 Bonn

Tel.: +49 228 91 43 60
Fax: +49 228 91 43 660
Email: verschicken

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