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Österreichische Post AG will mit trans-o-flex weiter expandieren
(09.10.2007) -
Die Österreichische Post AG und ihre deutsche Logistiktochter trans-o-flex wollen ihren Expansionskurs in Deutschland und Europa fortführen und dazu auch weitere Firmen akquirieren. Das kündigten der Vorstandsvorsitzende der Österreichischen Post AG, Dr. Anton Wais, und der Sprecher der Geschäftsführung der trans-o-flex-Gruppe, Klaus J. Heinz, heute auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Frankfurt an. „BvDP“
Ende 2006 erwarb die Österreichische Post 75,1 Prozent der trans-o-flex-Anteile, um den Logistikdienstleister als strategische Plattform zur weiteren Expansion in Europa zu nutzen. Damit wollte die Österreichische Post ihre Division Paket & Logistik stärken, am österreichischen Markt den Einstieg ins B2B-Geschäft (Sendungen zwischen Firmen) forcieren und die internationale Expansion beschleunigen.
Erst am 1. Oktober dieses Jahres erfolgte das Closing für die Übernahme der Firmen „Van Osselaer Pieters Colli Service“ (VOP) in Belgien und „Dedicated Distribution Services“ (DDS) in den Niederlanden. „Diese Firmen werden sobald wie möglich in EURODIS, das europäische Distributionsnetz von trans-o-flex, integriert und es verstärken“, so Wais. Bei VOP und DDS handelt es sich um ehemalige trans-o-flex-Töchter, die jedoch zwischenzeitlich von DHL übernommen worden waren.
Angesichts des Wettbewerbsdrucks in der europäischen Logistikszene wird trans-o-flex die Strategie seines „kontrollierten, profitablen Wachstums“ fortsetzen. Trans-o-flex arbeitet mit einem ausgeprägten Branchenfokus. Die Kernbranchen sind Pharma, Gesundheit, Kosmetik, Haushalts- und Unterhaltungselektronik mit speziellen Logistikanforderungen. Außer mit trans-o-flex ist die Österreichische Post AG in Deutschland mit den Tochterfirmen AUSTRIAN POST International, meiller direct und Scanpoint aktiv. Diese Unternehmen sind Spezialisten für nationale und internationale Briefe und Mailings. Gemeinsam erwirtschaften die vier Firmen mit insgesamt etwa 2.250 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 600 Mio Euro. Basierend auf den Paketgesellschaften in Kroatien (Overseas), Slowakei (SPS und In Time) und Ungarn (Merland Express und Road Parcel) möchte die Österreichische Post im Paketbereich bzw. in der Speziallogistik auch in Osteuropa wachsen. Derzeit beschäftigt die Österreichische Post in diesen Ländern mehr als 4.500 Mitarbeiter (direkt und indirekt).
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