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Veranstaltungen

BvDP-Kongreß - Nachhaltigkeit 2018, Rheinhotel Dreesen, Bonn 19.09.2018

BvDP-Zukunftsdialog: Warum die Digitalisierung nicht alles digitalisieren wird

 

Die Digitalisierung zählt er neben Globalisierung, der Bevölkerungsentwicklung und der Nachhaltigkeit zu vier wichtigsten gesellschaftlichen Trends, die sich auf die Postmärkte auswirken. Trotzdem meinte Dr. Ole Nordhoff, CEO Post Deutschland der Deutschen Post DHL beim Zukunftsdialog des Bundesverbands deutscher Postdienstleister am 16. Mai: "Auch 2025 werden Menschen in Deutschland noch lange nicht vollständig digital leben." Die Konsequenz für Postgesellschaften, die er daraus zog, lautete: "Postunternehmen müssen sich zu einem hybriden Dienstleister entwickeln." Bei der vollständig ausgebuchten Veranstaltung in Bonn erläuterte Nordhoff, warum das so ist und was das für Kunden und Postgesellschaften bedeutet.

Anhand einer Bevölkerungspyramide zeigte der promovierte Betriebswirt, der nach einer Zeit als Berater für Mac Kinsey seit 2012 für die Deutsche Post arbeitet, dass es auch 2025 in Deutschland nur 30 Prozent "Digital Natives" geben wird. Diese mit dem Smartphone groß gewordene Generation empfindet digitale Kommunikation als Standard und möchte nur in Ausnahmefällen noch physische Schreiben erhalten oder schicken. Auf der anderen Seite wird es laut Nordhoff auch in sieben Jahren noch rund 10 Prozent "Digitale Skeptiker" geben, die physische Schreiben bevorzugen und digitale Medien nur zwangsweise nutzen. Und die Mehrzahl den Menschen (und Kunden), nämlich 60 Prozent würden dann "Digital Immigrants" sein. Sie "möchten das Beste aus zwei Welten und nutzen klassische wie digitale Kommunikationskanäle".

Um die verschiedenen Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen, reiche es nicht, nur digitale oder nur physische Angebote zu machen. Vielmehr müssten Postgesellschaften das Risiko einer steigenden Komplexität ihres Portfolios eingehen. Nordhoff machte das am Beispiel des zunehmend gefragten Ident-Service der Deutschen Post deutlich. Für die sichere Identifizierung neuer Kunden, etwa bei Direktbanken bietet die Post sowohl ein digitales wie ein physisches Verfahren an. Doch obwohl der digitale Service (Video Ident) ausgereift und einfach durchzuführen sei, gingen immer noch mehr als die Hälfte der Kunden zur Identifizierung in eine Postfiliale. "Und das teilweise selbst mitten in einem Online-Bestellprozess, den sie dafür unterbrechen müssen." Für Nordhoff geht es daher für eine Post auf absehbare Zeit nicht darum, physische Dienste durch digitale vollständig zu ersetzen, sondern die physische und die digitale Welt miteinander zu verbinden. Beispielsweise kann er sich vorstellen, dass Postdienstleister von klassischen Briefen künftig einen "digitalen Zwilling" erstellen und diesen "im persönlichen E-Postfach des Kunden ablegen".

 

 

Publikationen

„Vergabe von Postdienstleistungen durch öffentliche Auftraggeber“
Gutachten und Arbeitshilfe für die Praxis,von Prof. Dr. Burgi, LMU

Seit 18. April 2016 besteht im Vergaberecht oberhalb der Schwellenwerte eine deutlich veränderte Rechtslage. Dabei wurde durch § 130 GWB und §§ 64 ff. VgV ein neues Regime für die Beschaffung von „sozialen und anderen besonderen Dienstleistungen“ etabliert, in Umsetzung der EU-Richtlinie 2014/24. Dieses Regime hat neben weiteren Erleichterungen vor allem zur Folge, dass die Auftraggeber frei zwischen den verschiedenen Verfahrensarten wählen können und insbesondere der Einsatz der Verfahrensart des „Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb“ frei möglich ist. Das allgemeine Vergaberegime greift im Hinblick auf Postdienstleistungen künftig überhaupt nur noch dann ein, wenn der Beschaffungswunsch des Auftraggebers lediglich auf die isolierte „Postzustellung“ und/oder die isolierte „Postbeförderung auf der Straße“ gerichtet ist. In dem praktisch wichtigsten Fall, dass es dem Auftraggeber im Wege einer Gesamtvergabe um „Briefpostdienste“ bzw. „Paketpostdienste“ geht, greift vollständig das neue Sonderregime ein.  

Beide können kostenfrei angefordert werden: info@bvdp.de

Kontakt

Bundesverband Deutscher
Postdienstleister e.V. (BvDP)
Adenauerallee 87
53111 Bonn

Tel.: +49 228 91 43 60
Fax: +49 228 91 43 660
Email: verschicken

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