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Neueste Nachrichten

Diesel-Durchfahrtsbeschränkungen treten am 31. Mai in Kraft

23.05.2018
Kat: Ökologie

Die vom Senat im Juni 2017 beschlossenen Durchfahrtsbeschränkungen für ältere Dieselfahrzeuge an...

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DHL und Rail Cargo Group schaffen Direktverbindung zwischen Chengdu und Wien

22.05.2018
Kat: Märkte

DHL Global Forwarding und die Rail Cargo Group (RCG), die Güterverkehrssparte der ÖBB, haben diese...

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Ehemaliger Staatssekretär Göttrik Wewer zum neuen Vorsitzenden des BvDP gewählt

17.05.2018
Kat: Märkte

Dr. Göttrik Wewer (64) ist neuer Vorsitzender des Bundesverbands deutscher Postdienstleister...

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Veranstaltungen

BvDP - Nachhaltigkeitstag 2018, Rheinhotel Dreesen, Bonn 19.09.2018

BvDP-Zukunftsdialog: Wo das Internet der Dinge schon heute erfolgreich ist

Die Rede vom Internet der Dinge ist häufig abstrakt und nebulös. Beim Zukunftsdialog 2018 des Bundesverbands deutscher Postdienstleister am 16. Mai in Bonn hat Dr. Martin Peter, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens com2m konkret an drei Beispielen erläutert, wie Firmen das IoT (nach dem englischen Begriff Internet of Things) schon heute erfolgreich anwenden.

Als erstes berichtete Peter, dessen Firma selbst IoT-Konzepte entwickelt und umsetzt und eine Cloud-Plattform zur Annahme und Speicherung der bei IoT-Projekten gesammelten Daten betreibt, vom Beleuchtungshersteller Trilux. Das mittelständische Unternehmen aus dem Sauerland beschäftigt rund 5.200 Mitarbeitende und setzt 615 Millionen Euro um. Im - wegen der LED-Entwicklung bei den Stückzahlen stagnierenden - Leuchtenmarkt habe Trilux dank einer IoT-Anwendung, erhebliche Optimierungs- und Wachstumspotenziale geschaffen. Die wesentlichen Schritte dabei waren laut Peter: smarte Leuchten entwickeln, die mit dem Internet vernetzt sind und über Sensoren nicht nur Daten wie Seriennummer oder Produkt preisgeben, sondern auch ihren Energieverbrauch, die Umgebungstemperatur, die Betriebsstunden oder auch Bewegung im Raum.

Sind diese Daten vorhanden, müssen sie systematisch erfasst werden, um beispielsweise Fehler zu erkennen oder Vorhersagen zu treffen. Das liefert schließlich die Basis für neue und innovative Geschäftsmodelle, etwa für vorausschauende Wartung.

Trilux wisse so relativ exakt: wann wird eine Leuchte ausfallen und wann muss ich Ersatz liefern? Es können neue Softwareupdates aufgespielt werden, ohne dass ein Techniker vor Ort die Leuchte anfassen muss. Es können Full-Service-Verträge abgeschlossen werden, in denen nicht mehr eine Leuchte verkauft wird, sondern das Licht, das der Anwender ja braucht. Trilux entwickelt darüber hinaus völlig neue Geschäftsmodelle, die das Kerngeschäft durch digitale Dienste stützen und erweitern. Beispiele sind Temperaturdokumentation von Räumen, Reservierung und Freigabe von (Besprechungs-)Räumen auf Basis der Bewegungsdaten, die von Leuchten erhoben werden. Entscheidend für den Erfolg einer solchen Entwicklung ist jedoch, so com2m-Mann Peter, dass die angedachten Services zunächst in kleinen Demonstrationsprojekten getestet werden. Trilux habe dafür einen eigenen Raum mit 42 Leuchten mit jeweils vier Sensoren ausgestattet, daraus dann ein - im Internet - vorzeigbares Beispiel gemacht und damit auf einer Messe Kundenfeedback eingesammelt. Nun können Kunden bei Trilux nicht nur Leuchten kaufen, sondern modular unterschiedliche Dienste zubuchen.

Bei der zweiten IoT-Anwendung stellte Peter Waalbe vor, einen Hersteller von Ladesäulen für Elektro-Fahrzeuge. Das Unternehmen suchte nach einer Cloud-gestützten Möglichkeit, öffentliche Ladeinfrastruktur zu managen und abzurechnen. Ziel ist es, dass sowohl Firmen wie auch Endkunden über ihr Smartphone die Ladesäulen nutzen und den Strom bezahlen können. Dabei will Wallbe nicht nur die Abrechnung an den eigenen Ladesäulen vereinfachen, sondern die Abrechnung selbst als zusätzlichen Service für Unternehmen anbieten. Für die Nutzung des Online-Dienstes wird eine monatliche Gebühr erhoben und Wallbe hat eine herstellerunabhängige White-Label-Lösung aufgebaut, die das Kerngeschäft unterstützt und erweitert.

Schließlich stellte Peter die IoT-Lösung des Messtechnik-Spezialisten Henning vor. Die Firma ist ein großer Zulieferer für die Aufzugbranche und hat über IoT eine Möglichkeiten für eine vorausschauende Aufzugswartung entwickelt. Kernelement hier ist eine Sensorbox, die einfach zusätzlich oben auf einem Aufzug befestigt wird. Sie sammelt Daten wie die Beschleunigung des Aufzugs, seine Last oder die Betriebsdauer und schickt die Daten online in einen Speicher, den Henning überwacht und auswertet. So ist das Unternehmen in der Lage, die Ausfallsicherheit auf Basis effizienter Vorhersagen von Defekten zu verbessern, Ausfallszeiten durch optimal geplante Instandhaltung zu minimieren, die Komponentenlebensdauer zu maximieren. Henning ist inzwischen so weit, die Nutzung der Hardware und der Cloud im Rahmen eines Leasing-Modells anzubieten.

Für den Berater Peter sagt "die Unternehmensgröße nichts über die Größe des IoT-Cases aus". Er empfiehlt in jedem Fall, "klein anzufangen und dann agil vorzugehen. Neue Geschäftsmodelle entwickeln sich häufig erst dem UseCase." Sie können sowohl "rein stützend für das Kerngeschäft sein", als auch "ein tatsächlich neues Geschäftsfeld für den Anbieter.

 

Publikationen

„Vergabe von Postdienstleistungen durch öffentliche Auftraggeber“
Gutachten und Arbeitshilfe für die Praxis,von Prof. Dr. Burgi, LMU

Seit 18. April 2016 besteht im Vergaberecht oberhalb der Schwellenwerte eine deutlich veränderte Rechtslage. Dabei wurde durch § 130 GWB und §§ 64 ff. VgV ein neues Regime für die Beschaffung von „sozialen und anderen besonderen Dienstleistungen“ etabliert, in Umsetzung der EU-Richtlinie 2014/24. Dieses Regime hat neben weiteren Erleichterungen vor allem zur Folge, dass die Auftraggeber frei zwischen den verschiedenen Verfahrensarten wählen können und insbesondere der Einsatz der Verfahrensart des „Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb“ frei möglich ist. Das allgemeine Vergaberegime greift im Hinblick auf Postdienstleistungen künftig überhaupt nur noch dann ein, wenn der Beschaffungswunsch des Auftraggebers lediglich auf die isolierte „Postzustellung“ und/oder die isolierte „Postbeförderung auf der Straße“ gerichtet ist. In dem praktisch wichtigsten Fall, dass es dem Auftraggeber im Wege einer Gesamtvergabe um „Briefpostdienste“ bzw. „Paketpostdienste“ geht, greift vollständig das neue Sonderregime ein.  

Beide können kostenfrei angefordert werden: info@bvdp.de

Kontakt

Bundesverband Deutscher
Postdienstleister e.V. (BvDP)
Adenauerallee 87
53111 Bonn

Tel.: +49 228 91 43 60
Fax: +49 228 91 43 660
Email: verschicken

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