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Vom Klimawandel bedrohte Ozeane und Meere: Rat nimmt Schlussfolgerungen an

Der Rat hat heute Schlussfolgerungen zu Ozeanen und Meeren angenommen, in denen er darauf hinweist, dass der Klimawandel weltweit eine unmittelbare und existenzielle Bedrohung des Lebens in Ozeanen und Meeren darstellt. Er fordert eine Intensivierung der politischen Maßnahmen auf allen Verwaltungsebenen zum Schutz der Meeres- und Küstenökosysteme. Ferner nimmt er mit großer Besorgnis die überdurchschnittlich schnelle Erwärmung der regionalen europäischen Meere zur Kenntnis.

 

Die Mitgliedstaaten weisen einstimmig darauf hin, dass umgehend Maßnahmen gegen die wachsenden Bedrohungen für unsere Ozeane, Meere und Küstengebiete ergriffen werden müssen. Der Rat fordert die Kommission auf, Optionen für politische Reaktionen auf die alarmierenden Ergebnisse des neuen Sonderberichts des Weltklimarates (IPCC) über den Ozean und die Kryosphäre in einem sich wandelnden Klima vorzuschlagen.

In seinen Schlussfolgerungen hebt der Rat Folgendes als besonders wichtig hervor:

  • die nachhaltige Nutzung der Meeresressourcen
  • eine nachhaltige blaue Wirtschaft und die Rolle der Wirtschaftssektoren mit Bezug zu Ozeanen, Meeren und Küsten, einschließlich Fischerei, Seeverkehr und Offshore-Anlagen für die Erzeugung erneuerbarer Energien
  • die Verbesserung der maritimen Sicherheit einschließlich der meteorologischen und ozeanografischen Zusammenarbeit im Polargebiet
  • der Schutz der Arktis und der Gebiete in äußerster Randlage sowie der überseeischen Länder und Gebiete aufgrund ihrer besonderen Gefährdung durch den Klimawandel
  • die Reduzierung der Abfälle im Meer, darunter Kunststoffabfälle und Mikroplastik
  • die Gewährleistung gesunder und widerstandsfähiger Ozeane
  • der Schutz der biologischen Vielfalt gefährdeter Meeres- und Küstenökosysteme
  • Verstärkung der Forschung und Meeresforschung.
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