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Siemens optimiert Kundenservice mit intelligenten Sensoren und Cloud-Technologien

Siemens Logistics hat seinen bewährten Kundenservice weiterentwickelt und bietet jetzt mit SmartService ein Portfolio modernster Lösungen zur zusätzlichen Verbesserung der Prozesse. Flughäfen, Fluglinien und Paketzentren minimieren so kostspielige Betriebsausfälle an ihren Anlagen und steigern deutlich deren Verfügbarkeit. Hierbei setzt Siemens auf vorausschauende Instandhaltung: Dabei werden anhand erhobener Daten veränderte Zustände an Systemen und deren Komponenten frühzeitig erkannt. Notwendige Maßnahmen wie Wartung, Reparatur oder einfache Reinigung werden dadurch zum optimalen Zeitpunkt durchgeführt und gleichzeitig Ressourcen bestmöglich eingesetzt.

 

 „Wir sind stolz darauf, für unsere Kunden ein zuverlässiger Life-Cycle-Partner zu sein. Mit unseren innovativen digitalen Servicelösungen erhöhen wir die Leistungsfähigkeit von Materialförderanlagen und verlängern die Lebensdauer von Systemkomponenten“, sagt Michael Reichle, CEO von Siemens Logistics. „Damit verschaffen wir unseren Kunden einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.“

Siemens’ Serviceansatz basiert auf der Zustandsüberwachung (Condition Monitoring) von Anlagen. Bei dieser erfassen mobile und stationäre Sensoren beispielsweise Vibrations- oder Distanzmesswerte von Schienen und Riemen sowie auf Ketten einwirkende Kräfte. Sobald es Abweichungen von Schwellenwerten gibt, die aus der

Analyse historischer Daten resultieren, können Kunden gezielte Wartungsmaßnahmen planen, ausführen und somit Ausfälle vermeiden.

Die vorausschauende Instandhaltung (Predictive Maintenance) von Siemens fußt auf dem Condition Monitoring und nutzt die Fortschritte der Digitalisierung voll aus: Intelligente Applikationen und hochentwickelte Machine-Learning-Algorithmen werten die gesammelten Daten aus und prognostizieren die verbleibende Lebensdauer von Komponenten wie Sorter-Carriern, Riemen oder Motoren. Zur Speicherung und Analyse der gewonnenen Daten bietet Siemens das offene, cloud-basierte IoT-Betriebssystem MindSphere an. Auf benutzerfreundlichen Dashboards werden die Auswertungen und Handlungsempfehlungen dargestellt.

Mit Predictive Maintenance können Siemens’ Kunden die Zuverlässigkeit ihrer Anlagen deutlich erhöhen. Gleichzeitig werden der Einsatz von Serviceteams und das Ersatzteilmanagement optimiert und unnötige Arbeiten vermieden. Das reduziert nicht nur Kosten, sondern erhöht zusätzlich die Sicherheit der Servicemitarbeiter.

Siemens Logistics hat bereits SmartService-Lösungen wie Sorter 360 und Motor 360 sowohl im Flughafen- als auch im Paketbereich weltweit implementiert.

Sorter 360 liefert Kunden wertvolle Daten, zum Beispiel zum Abnutzungsgrad der Rollen an Sorter-Carriern. Dies erfolgt durch die Überwachung der Vibration und Höhe beweglicher Teile an Kippschalensortern wie VarioSort TTS in Gepäckförderanlagen oder Quergurtsortern wie VarioSort EXB in Paketsortierzentren. Die Installation ist auch bei Sortern von Drittanbietern möglich. Eine weitere Lösung, Motor 360, konzentriert sich auf die Erfassung und Auswertung von Daten, die bereits im System vorhanden sind. Auf diese Weise werden vom Normalzustand abweichende Stromwerte rechtzeitig identifiziert.

 

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