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Technic / IT

DHL startet internationale Auslieferung von COVID-19-Impfstoffen

DHL beginnt mit der internationalen Auslieferung von COVID-19-Impfstoffen. In der vergangenen Woche nahm die israelische Regierung die ersten Impfdosen zur Versorgung ihrer Bevölkerung entgegen. Die Vakzine wurden von DHL Express und DHL Global Forwarding nach Israel geflogen. Das erste Flugzeug von DHL Express landete vergangenen Woche Mittwoch am internationalen Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv und wurde von Premierminister Benjamin Netanyahu in Empfang genommen. DHL Global Forwarding, der Spezialist für internationale Frachttransporte von Deutsche Post DHL Group, organisierte einen weiteren Charterflug für eine zusätzliche Ladung Impfdosen, der am 10. Dezember um 15 Uhr Ortszeit am Flughafen Ben Gurion eintraf. Weitere werden folgen.

„Nach mehreren Monaten der Vorbereitungen freuen wir uns, dass die Impfstoffauslieferung jetzt begonnen hat und wir mit unserer Logistikexpertise und unseren Ressourcen dazu beitragen können, dass Menschen überall auf der Welt Zugang zum COVID-19 Impfstoffen erhalten“, sagt Travis Cobb, Head of Global Network Operations and Aviation bei DHL Express. „Die aktuelle Krise hat gezeigt, wie unverzichtbar internationale Logistiknetzwerke für die Versorgung mit Schutzausrüstung und Testkits und damit für die öffentliche Gesundheit sind. Jetzt gehen wir den nächsten Schritt in unserem gemeinsamen Kampf gegen das Coronavirus. Unsere Teams in über 220 Ländern und Territorien und unser Netzwerk als Rückgrat der grenzüberschreitenden Expresslogistik stehen bereit für die Auslieferung – zu jeder Zeit, an jeden Ort.“

„Mit der Entwicklung eines Coronavirus-Impfstoffs sehen wir jetzt einen Silberstreif am Horizont und wir sind stolz, als globaler Logistikanbieter ein Stück weit aktiv dazu beitragen zu können, den Menschen wieder Hoffnung auf eine Rückkehr zur Normalität zu geben. Mit unserer umfassenden Expertise in der Life-Sciences- und Healthcare-Logistik und unseren engagierten und passionierten Mitarbeitern, wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, dass die Corona-Pandemie schon bald Geschichte ist. Ganz im Sinne des Unternehmenszwecks von Deutsche Post DHL Group – Menschen verbinden und Leben verbessern“, sagt Thomas Mack, Head of Global Airfreight bei DHL Global Forwarding.

Zusätzlich zu den ersten Flügen nach Israel plant DHL im Dezember und darüber hinaus weitere Flüge mit Impfstoffen von seinen weltweit operierenden Drehkreuzen.  Mehr als 9.000 Experten sind in dem globalen Netzwerk von DHL tätig, damit Pharmaunternehmen, medizinische Gerätehersteller, klinische Test- und Forschungseinrichtungen, Großhändler und Vertriebsunternehmen sowie Krankenhäuser und Gesundheitsdienstleister miteinander vernetzt werden, angefangen von der klinischen Studie bis hin zum praktischen Einsatz am Behandlungsort.

Das DHL Portfolio für die Healthcare-Branche und seinen mehr als 150 Kunden aus der pharmazeutischen Industrie umfasst 20 Depots für klinische Studien, 100 zertifizierte Stationen, 160 GDP-zertifizierte Lager, 15 GMP-zertifizierte Standorte und 135 medizinische Express-Standorte.

Mit einer Flotte von mehr als 260 Flugzeugen, einer Vielzahl von Partnerfluggesellschaften und einem Netzwerk von Hubs und Gateways, das mehr als 220 Länder und Territorien abdeckt, ist DHL für die weltweite Verteilung der COVID-19-Impfstoffe optimal gerüstet und vorbereitet.
Die weltweiten Logistikanbieter stehen insgesamt vor der Herausforderung, schnell medizinische Lieferketten aufzubauen, um ein nie zuvor gesehenes Volumen von mehr als zehn Milliarden Impfdosen weltweit auszuliefern, wobei auch die rund drei Milliarden Menschen erreicht werden müssen, die in Regionen mit einer weniger gut entwickelten Logistikinfrastruktur leben. Um in den nächsten zwei Jahren eine weltweite Versorgung mit COVID-19-Vakzinen sicherzustellen, werden rund 200.000 Palettenlieferungen, 15 Millionen Lieferungen in Kühlboxen sowie 15.000 Flüge in den unterschiedlichen Lieferketten erforderlich sein.

In der Vergangenheit mussten in der Regel rund fünf bis 20 Jahre für die Impfstoffentwicklung eingeplant werden. Mit beschleunigten Entwicklungs- und Testverfahren, die innerhalb eines Jahres zur Zulassung erster Präparate geführt haben, haben die COVID-19-Impfstoffentwickler alle Rekorde gebrochen. Da im Fall von COVID-19-Impfstoffen teilweise Studienphasen übersprungen wurden, werden an bestimmte Vakzine möglicherweise besonders strenge Temperaturanforderungen von bis zu -80°C gestellt, um ihre Wirksamkeit während des Transports und der Lagerung sicherzustellen. 

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