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Deutsche Post startet Briefstation in Frankfurt


Nach dreijähriger Entwicklung startet die Deutsche Post heute offiziell das bundesweite Pilotprojekt „Briefstation“ an vier Standorten in Frankfurt. Für Geschäftskunden bedeutet das die Einlieferungsmöglichkeit von Briefsendungen in großen Stückzahlen rund um die Uhr. Insgesamt können an den Automaten - von gewöhnlichen Briefen über Zusatzleistungen wie Einschreiben und Nachnahme bis hin zu Bücher- und Warensendungen sowie Infobriefen - mehr als 150 Produktvarianten angenommen werden. "BvDP"


In Frankfurt stehen für Postkunden die Briefstationen ab sofort an folgenden Standorten bereit:

1. Gutleutstraße 340 – 344 (direkt vor dem Briefzentrum Frankfurt)
2. Lyoner Straße 11 (Bürostadt Niederrad)
3. Guerickestraße 8 (am Metro Markt)
4. Saalburgallee 19 (am Eingang des Postbank Finanzcenters)


„In erster Linie haben wir die Briefstationen als zusätzlichen Service für unsere Geschäftskunden entwickelt. Wir sehen die Briefstation als eine optimale Ergänzung der bereits vorhandenen Annahmemöglichkeiten. Durch die Briefstation werden unsere Kunden flexibler und zeitlich unabhängig“, sagt Projektleiter Hans Schneider.     


So funktioniert die Briefstation


Die Bedienung der Briefstation ist denkbar einfach: Per Touchscreen werden die Kunden über ein Menü zum gewünschten Service geführt. Die Bezahlung erfolgt bargeldlos mit der „Postcard“, der Kundenkarte der Deutschen Post. Falls es dennoch einmal Probleme geben sollte, dann stehen Servicemitarbeiter auf Knopfdruck telefonisch mit Rat und Tat zur Seite.


Im Innern des Automaten werden Sendungen mit Hilfe modernster Technik vermessen, gewogen und frankiert. Sendungen lassen sich einzeln oder stapelweise zur Frankierung in das entsprechende Fach des Automaten legen. Zusätzlich verfügt die Briefstation über einen Briefkasten für bereits frankierte Post: Der Einwurf öffnet sich erst, wenn der Kunde über seine Postcard identifiziert worden ist. Außerdem ist der Schlitz größer als normal, damit auch Maxibriefe eingeworfen werden können. Darüber hinaus kann der Automat auch Briefmarken ausdrucken.


Bei Briefen mit Zusatzleistung werden die Sendungsdaten sofort für die Sendungsverfolgung bereit gestellt. „Der Sendungsstatus ist über das Internet-Portal der Deutschen Post „www.briefstatus.de“ abrufbar“, so Hans Schneider. Die Briefstation kann durch ein spezielles Behältersystem mehrere Tausend Briefe aufnehmen. Ist ein bestimmter Füllgrad vor der täglichen Leerung erreicht, wird automatisch das zuständige Briefzentrum für eine zusätzliche Leerung benachrichtigt. Und sollte einmal eine Störung vorliegen, meldet dies der clevere Automat von allein dem technischen Service.


„Wir werden jetzt in der sechsmonatigen Pilotphase weiter dazu lernen, um auf die Wünsche unserer Kunden noch besser eingehen zu können. Bei dieser Briefstation handelt es sich um ein weltweit einzigartiges Projekt. Wir werden den Piloten in den ersten Monaten des kommenden Jahres auswerten und dann die weiteren Schritte zur bundesweiten Einführung der Briefstation planen“, erklärt Hans Schneider.

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