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Kabinett beschließt Bioökonomiestrategie - Für eine kreislauforientierte Wirtschaft

Klimawandel, Rückgang der Artenvielfalt, knapper werdende Ressourcen, wachsende Weltbevölkerung – die Menschheit steht vor großen Herausforderungen. Um eine nachhaltigere Wirtschaft zu fördern, hat die Bundesregierung eine Nationale Bioökonomiestrategie erarbeitet, die nun vom Kabinett beschlossen wurde. Das Ziel: Der Verbrauch von fossilen Rohstoffen soll sinken, nachwachsende Rohstoffe sollen stärker in den Alltag einziehen.

 

Um den heutigen Lebensstandard zu sichern und nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen, muss sich unsere bisherige Lebensweise ändern. Doch wie kann das gelingen? Das Ziel muss es sein, den Verbrauch von fossilen Ressourcen wie Kohle und Erdöl zu verringern. Stattdessen braucht es einen Wandel hin zu einer Wirtschafts- und Lebensweise auf der Grundlage nachwachsender Rohstoffe – der Bioökonomie.

Bioökonomie ist die wissensbasierte Erzeugung, Erschließung und Nutzung biologischer Ressourcen, Prozesse und Systeme, um Produkte, Verfahren und Dienstleistungen in allen wirtschaftlichen Sektoren für ein zukunftsfähiges Wirtschaftssystems bereitzustellen. Das Ziel ist eine biobasierte, an natürlichen Stoffkreisläufen orientierte, nachhaltige Wirtschaftsform.

Forschung ist der Schlüssel, Potenziale zu erkennen

Die Bundesregierung unterstützt diesen Wandel zu einer stärker auf erneuerbaren Ressourcen beruhenden, rohstoffeffizienteren und kreislauforientierten Wirtschaft. Die Nationale Bioökonomiestrategie setzt den Rahmen für eine nachhaltige Erschließung und Nutzung biologischer Ressourcen und umwelt- und naturschonende
Produktionsverfahren in allen Wirtschaftsbereichen.

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