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pakadoo und Volkswagen Nutzfahrzeuge testen gemeinsam die mobile Paketstation

Die Mitarbeiter von Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover können sich ihre Privatpakete künftig aufs Werksgelände zustellen lassen. In der ersten Phase des Pilotprojekts werden die Pakete an einem zentralen Punkt angeliefert und per VW e-Crafter gemäß einem Tourenplan an einer der elf Haltestellen, die die Mitarbeiter auswählen können, übergeben. Für pakadoo ist dies der erste mobile „pakadoo point“, für Volkswagen Nutzfahrzeuge ist es ein Pilotprojekt, um neue Transport Services zu testen und Daten zum Nutzerverhalten zu gewinnen. Wenn der Pilot erfolgreich verläuft, soll das Konzept zu autonom fahrenden pakadoo point Paketstationen weiterentwickelt werden. Für die Mitarbeiter bedeutet das Projekt schon jetzt bequemen und zeitsparenden Empfang von Privatpaketen.

Die Idee von pakadoo ist es, Pakete dort zu empfangen, wo man sich tagsüber aufhält: Dies ist in vielen Fällen das Büro. Unternehmen richten dazu einen sogenannten pakadoo point ein, an dem private Pakete unabhängig vom Paketdienstleister entgegengenommen, eingelagert und an die Mitarbeiter ausgegeben werden. Die Adressaufkleber mit der PAK-ID werden gescannt und die Mitarbeiter per Mail oder Push-Nachricht der myPAKADOO App über die angelieferten Pakete informiert.

Auf großen Firmengeländen ist es unpraktisch, für eine große Anzahl von Mitarbeitern nur eine einzige zentrale Abholstelle einzurichten Das gilt auch für Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover. Auf dem 1,1 Quadratkilometer großen Campus sind rund 14.000 Mitarbeiter beschäftigt. Diese Ausgangslage war geradezu ideal für die Abteilung New Business Development bei Volkswagen, die sich um die Entwicklung von Dienstleistungen als eigenständige Geschäftsmodelle (Transport-as-a-Service, TaaS) kümmert. Zusammen mit pakadoo konzipierte sie ein Pilotprojekt, um die Möglichkeiten für mobile Paketstationen auszuloten. In der ersten Phase des Pilotprojekts werden die Pakete an einem zentralen Punkt angeliefert und gemäß einem Tourenplan an einer von elf Haltestellen, die der Mitarbeiter auswählen kann, übergeben.

Ab dem 29. September 2020 fährt ein VW e-Crafter mit Fahrer die Privatpakete an die verschiedenen Haltestellen auf dem Firmengelände aus. Die Mitarbeiter werden per E-Mail bzw. Push-Nachricht über die ankommende Lieferung informiert, sodass sie kurz darauf ihr Paket an der Haltestelle abholen können, die am besten passt: direkt vor dem Büro, an der Kantine oder auf dem Weg nach Hause. Die Abholzeiten an den einzelnen Haltestellen sind dabei im Tourenplan festgelegt. Sollte sich das Fahrzeug verspäten sollte, werden die Empfänger informiert. Ziel ist auch die Gewinnung von Daten zum Nutzerverhalten, z.B. wo die Mitarbeiter die Pakete am liebsten abholen möchten.

„Wir werden im Flottenbetrieb künftig autonome Fahrzeuge sehen, die Waren ausliefern, insbesondere auch in der Paketzustellung. Der Transport wird damit zu einer Dienstleistung, die die Wertschöpfungsketten verändert. Im Pilotversuch mit pakadoo werden wir neue Erfahrungen aus den Geschäftsabläufen sammeln, die wir in die Entwicklung von Fahrzeugen und Dienstleistungen einfließen lassen. Die mobile Paketstation dürfte dann schon bald autonom ihre Zieladressen ansteuern“, erklärt Katrin Lohmann, Leiterin der Abteilung Autonomous Vehicles bei Volkswagen Nutzfahrzeuge.

„Wir freuen uns, dass wir zusammen mit Volkswagen den ersten mobilen pakadoo point realisieren können. Für uns ist das Pilotprojekt in zweierlei Hinsicht von großem Interesse: Zum einen ist es eine interessante Option, um auf großen Firmengeländen oder im öffentlichen Raum Pakete genau dort zuzustellen, wo sich der Nutzer befindet. Zum anderen könnte auch unsere Business-Lösung für die unternehmensinterne Paketverteilung künftig so ablaufen“, sagt Markus Ziegler, Gründer und Geschäftsführer von pakadoo.

Die VW-Mitarbeiter profitieren vom ersten Tag an vom mobilen pakadoo point: Weil Sie ihre Privatpakete genau zu der Zeit und an der Stelle abholen können, wo es für sie am bequemsten ist. Dadurch verpassen sie keine Zustellversuche und sparen sich den Weg zu Packstationen oder Paketshops.

Am 29. September 2020 startet das Pilotprojekt des mobilen pakadoo point mit einem VW e-Crafter. Künftig könnten auf dem Hannoveraner Firmengelände von VW Nutzfahrzeuge Pakete von autonom fahrenden Paketstationen zugestellt werden.

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