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Projekt Transrapid München wegen erheblicher Preissteigerungen nicht realisierbar

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee ist heute mit Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein und Vertretern der Industrie zu einem Gespräch über den Transrapid zusammen getroffen. "BvDP"


Bund und Freistaat Bayern sind sich einig, das Projekt nach der heute von der Industrie vorgelegten Kostenschätzung von über drei Milliarden Euro nicht weiter zu verfolgen. Das Projekt Transrapid München ist wegen erheblicher Preissteigerungen zu teuer geworden.
Die Vertreter der Industrie haben dargelegt, dass Kostensteigerungen, insbesondere beim Tunnel und Erdbau, annähernd eine Verdoppelung der in der bisherigen Planung und der Realisierungsvereinbarung vorgesehenen Kosten von 1,85 Milliarden Euro mit sich bringen. Auch nach weiteren Optimierungen sei eine erhebliche Reduzierung nicht zu erreichen. Bundesminister Tiefensee und Bayerns Ministerpräsident Beckstein stellten fest, dass die nun aufgetretenen Kostensteigerungen weder von Seiten des Bundes noch von Bayern aufgefangen werden können.

Die bisher in der Machbarkeitsstudie und später von der DB Magnetbahn veranschlagten 1,85 Milliarden Euro standen in einem angemessenen Verhältnis zu dem industrie- und verkehrspolitischen Nutzen des Projektes. Ein Preis von mehr als drei Milliarden Euro kommt aber weder für den Bund noch für den Freistaat in Betracht. Bund und Freistaat Bayern standen zu ihrer Zusage, für das Projekt 925 bzw. 490 Millionen Euro zu Verfügung zu stellen. Eine Aufstockung der Beträge kommt jedoch nicht in Frage.

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