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Siemens spendet Sauerstoffkonzentratoren an Kliniken in Indien im Kampf gegen COVID-19

Siemens leistet einen langfristigen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie in Indien und stellt Krankenhäusern in Bengaluru, Goa und Chennai 100 Sauerstoffkonzentratoren zur Verfügung. Die Konzentratoren sollen bei der Behandlung von COVID-19-Patienten helfen und bis Mitte Juni 2021 ausgeliefert werden. Indien ist eines der am stärksten von der Corona-Krise betroffenen Länder – rund 29 Millionen Menschen haben sich dort seit Beginn der Corona-Pandemie mit COVID-19 infiziert, schätzt die Weltgesundheitsorganisation. Etwa 350.000 sind bislang gestorben.

„Weltweit hat die Pandemie das Leben der Menschen auf beispiellose Weise beeinflusst“, sagt Matthias Rebellius, Vorstandsmitglied der Siemens AG und CEO Smart Infrastructure. „Die vielen Todesopfer in dieser Corona-Krise in Indien sind eine humanitäre Katastrophe. Siemens will hier einen wichtigen Beitrag leisten, um möglichst vielen Menschen zu helfen. Die Sauerstoffkonzentratoren saugen die Umgebungsluft ein und reichern den darin enthaltenen Sauerstoff an. Man benötigt keine weiteren Ressourcen, wie zum Beispiel Gasflaschen und kann Patienten trotzdem bestmöglich mit Sauerstoff versorgen."

Prof. Dr. Christian Kaeser, Vorsitzender von Siemens Caring Hands e.V., ergänzt: „Mit den Spenden der Siemens AG und ihren Mitarbeitenden will Siemens Caring Hands dort helfen, wo es am dringendsten nötig ist. Ich bin sehr dankbar, dass wir mit den Sauerstoffkonzentratoren nun einen wesentlichen Beitrag in Indien leisten können, der die Krankenhäuser entlastet und die Behandlung von COVID-19 Patienten erleichtert."

Insgesamt spendet Siemens Caring Hands 215.000 Euro an Caritas international, das Hilfswerk der Deutschen Caritas, welches mit dem Geld die Sauerstoffkonzentratoren zur Verfügung stellt. Caritas Indien hilft beim Transport und der Verteilung der Geräte an die Krankenhäuser und wird das medizinische Personal im Umgang mit den Geräten schulen. „Mit der großzügigen Unterstützung von Siemens Caring Hands können wir einen noch stärkeren Beitrag im Kampf gegen die COVID-19-Pandemie in Indien leisten“, sagt Dr. Oliver Müller, Leiter von Caritas international, dem Hilfswerk der Deutschen Caritas. „Im Namen unserer indischen Partner und vor allem im Namen der Patienten, deren Leid durch die Sauerstoffkonzentratoren gelindert wird, möchte ich mich ganz herzlich bedanken."

Weltweit sind Sauerstoffkonzentratoren Mangelware. Die Konzentratoren produzieren aus der Raumluft kontinuierlich reinen Sauerstoff und sind derzeit ein wichtiger Baustein bei der Behandlung von COVID-19-Patienten – insbesondere dort, wo die Krankenhaus-Kapazitäten ausgeschöpft sind. Siemens Caring Hands ist es gelungen, über die Lieferketten der Siemens AG noch 100 Großgeräte mit einer Kapazität von zehn Liter pro Minute für das indische Gesundheitssystem zur Verfügung zu stellen. Diese Geräte sind vor allem nötig für die Behandlung von Patienten mit hohem Sauerstoffbedarf und einer entsprechend schweren Erkrankung.

Auf Initiative der Siemens AG und mit Unterstützung von Siemens Caring Hands wurde im März 2020 ein COVID-19 Hilfsfonds eingerichtet, um die von der Krise betroffenen Menschen weltweit karitativ zu unterstützen. Mit den eingesammelten Spenden wurden und werden verschiedene gemeinnützige Hilfsprojekte in Corona-Hotspots wie Indien unterstützt. Darüber hinaus spenden Siemens-Gesellschaften aus der ganzen Welt, um zusätzliche Unterstützung zu leisten: Mit den Geldern werden medizinische Ausstattung und Lebensmittel für Erstversorgungszentren bereitgestellt, Krankenhäuser mit medizinischen Geräten unterstützt und betroffene Familien mit Lebensmitteln und Hygiene-Sets versorgt. Außerdem werden Lösungen für die hygienische Nutzung und Wiederverwendung von Gesichtsmasken mit Hilfe von Solarenergie bereitgestellt. Seit Beginn der Pandemie hat Siemens rund drei Millionen Euro für Indien zur Verfügung gestellt und plant weitere Spenden in Höhe von eineinhalb Millionen Euro.

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