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Weihnachtsgeschäft 2022: Deutsche Post DHL Group erwartet 11 Millionen Sendungen an Spitzentagen

Der Unternehmensbereich Post & Paket Deutschland von Deutsche Post DHL Group rüstet sich für die volumenstärkste Jahreszeit: Spätestens ab Mitte November rechnet das Unternehmen mit einem signifikanten Anstieg der Paket- und warentragenden Briefsendungen, denn Black Friday, Cyber Monday und natürlich Weihnachten lassen die Warenbestellungen der Kunden wie jedes Jahr sprunghaft in die Höhe schnellen. Konkret kalkuliert Deutsche Post DHL in den Monaten November und Dezember mit einem Anstieg der Paketmengen um 70 Prozent gegenüber dem Monat September, an einzelnen Spitzentagen vor Heiligabend werden es bis zu 11 Millionen Pakete sein. Um diese Mengen bewältigen zu können, will das Unternehmen auch in diesem Jahr mehr als 10.000 Aushilfskräfte insbesondere für die Bereiche Zustellung, Sortierung und Verladung einstellen. Hinzu kommen rund 4.000 Zustellfahrzeuge, die meisten davon mit Elektroantrieb, die von der Deutschen Post zusätzlich zur Bestandsflotte angemietet werden.

Nikola Hagleitner, seit 1. Juli 2022 Vorständin für das deutsche Paket- und Briefgeschäft, sagt: "Wir haben uns auch in diesem Jahr wieder sehr frühzeitig auf den vorweihnachtlichen Starkverkehr vorbereitet. So haben wir in den letzten Monaten erneut signifikant in den Ausbau unserer Sortierkapazitäten in unseren Paket- und Briefzentren investiert, zusätzliche Betriebsmittel beschafft und unsere Prozesse angepasst, um die zusätzlichen Mengen zu bewältigen." Thomas Schneider, Betriebschef des Post- und Paketgeschäfts in Deutschland, ergänzt: "Die aktuell sehr angespannte Arbeitsmarktsituation, von der aktuell viele Branchen in Deutschland betroffen sind, und der unerwartet hohe Wiederanstieg der Corona-Infektionen in unseren Betriebsstätten stellen uns in diesem Jahr allerdings auch vor große Herausforderungen. Dennoch können unsere Kunden darauf vertrauen, dass ihre Weihnachtspakete und -post bei uns in den besten Händen sind, auch wenn wir nicht versprechen können, dass jedes Paket am nächsten Werktag ankommen wird."

Eine zusätzliche Herausforderung ist die hohe Volatilität bei Geschäftskunden-Sendungen, die eine exakte Prognose der zuzustellenden Pakete erschwert. So übergeben manche großen Geschäftskunden wesentlich mehr Sendungen als das Unternehmen ursprünglich kalkuliert hat.

Wie alle anderen Unternehmen in Deutschland kämpft auch die Deutsche Post DHL mit der überaus angespannten Lage am Arbeitsmarkt, die das Gewinnen von notwendigen Arbeits- und Aushilfskräften herausfordernd macht. Daher wurden bereits vor einigen Monaten umfangreiche Rekrutierungsmaßnahmen in die Wege geleitet, darunter die bundesweite Kampagne "werde-eine:r-von-uns.de". Das Unternehmen unterstreicht dabei nochmals die guten Arbeitsbedingungen: Auch Aushilfskräfte werden bei Deutsche Post DHL tarifgebunden bezahlt. Wer sich noch als Aushilfe für den Starkverkehr oder auch längerfristig bewerben möchte, kann dies über die Kampagnen-Website tun. 

Auch Kunden können Deutsche Post DHL aktiv dabei unterstützen, dass Sendungen möglichst schnell und pünktlich zugestellt werden. Privatkunden sollten ihre Pakete innerhalb Deutschlands spätestens bis zum 20. Dezember in einer Filiale oder Packstation einliefern, wenn sie rechtzeitig vor Heiligabend unter dem Weihnachtsbaum liegen sollen. Pakete ins Ausland müssen früher eingeliefert werden (siehe Übersicht). Bei Briefen und Postkarten innerhalb Deutschlands ist der 22. Dezember der spätestmögliche Einlieferungstermin. Darüber hinaus empfiehlt Deutsche Post DHL den Kunden, Pakete richtig und stabil zu verpacken sowie Gebrauch von den zahlreichen, kostenfreien Empfängerservices zu machen, um die Filialen zu entlasten und lange Warteschlangen zu vermeiden. Dazu zählen die Angabe eines sicheren Ablageorts, eines Wunschnachbarn oder die Nutzung von Packstationen für den Empfang und Versand (z.B. von Retouren). Dies reduziert sowohl erfolglose Zustellversuche als auch die Ersatzzustellung von Paketsendungen in Filialen.

Schon jetzt ziehen die Volumina bei Paketen und warentragenden Sendungen an. Insbesondere in den Bereichen Online-Apotheken, günstiger Mode und Unterhaltungselektronik sieht Deutsche Post DHL im Vergleich zum Vorjahr inzwischen wieder einen positiven Wachstumstrend. Durch modernisierte und neue Sortieranlagen in den Paket- und Briefzentren sowie die Inbetriebnahme des Paketzentrums Ludwigsfelde (bei Berlin) und die Erweiterung des Paketzentrums Aschheim (bei München) konnte das Unternehmen seine Sortierkapazität für warentragende Sendungen in 2022 um 22 Prozent gegenüber 2019 erhöhen. Und auch bei seinem Fokusthema Nachhaltigkeit kann Deutsche Post DHL Fortschritte vermelden: So hat es bisher in diesem Jahr schon jetzt  mehr als 3.700 zusätzliche E-Fahrzeuge und über 1.700 weitere E-Trikes in Betrieb genommen, die Anzahl der Packstationen konnte auf 11.000 erhöht werden und mit GoGreen Plus stehen Geschäfts- wie Privatkunden neue Produkte zur Verfügung, mit denen sie aktiv an der Vermeidung von CO2-Emissionen mitwirken können.

Nikola Hagleitner unterstreicht: "Wir verfolgen weiterhin konsequent den Umbau in eine ökologisch-nachhaltige Infrastruktur. Konkret heißt das für uns, dass wir auch möglichst viele der Pakete im Starkverkehr umweltfreundlich zustellen wollen, z.B. durch zusätzlich angemietete Elektrofahrzeuge und weitere E-Trikes, mit denen unsere Briefzusteller:innen kleinere Pakete zustellen können. Mit über 21.000 Elektrotransportern, 13.300 E-Trikes und über 24.000 Ladepunkten sind wir der wichtigste und klimafreundlichste Partner des Weihnachtsmanns in diesem Jahr."

 

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